Aldi zieht erneut die Preise an: Hier wird es für Kunden jetzt deutlich teurer

Aldi Süd und Nord ziehen weiter die Preisschraube an: Wie Stichproben zeigen, haben die Discounter in den vergangenen Tagen bei vielen Produkten die Preise erneut angehoben. Kunden zahlen bei vielen der Waren jetzt über 20 Prozent mehr als zuvor.

Aldi Nord und Süd haben in den vergangenen Tagen bei vielen Eigenmarken erneut die Preise angehoben. Wie Stichproben der «Lebensmittel Zeitung» zeigen, müssen Kunden jetzt vor allem bei Molkereiprodukten, aber auch bei Getränken, Cerealien und Fleischersatzprodukten teils deutlich draufzahlen.
Die Preiserhöhungen gelten dabei allerdings nicht für alle Produkte, zum Teil wird es auch nur bei Aldi Nord oder Aldi Süd teurer. Die Auswertungen zeigen, gibt es bei Quark- und Skyr-Produkten die prozentual höchsten Preisanstiege. Speisequark (40 % Fett) sowie die Quarkcreme mit Schoko stiegen jeweils von 59 auf 99 Cent, ein Anstieg von rund 68 Prozent. Auch Frucht- und Kräuterquarks, Speisequark und Zaziki werden um rund 50 Prozent teurer.

Aldi Nord und Süd: Auch bei Markenartikeln wurden die Preise angehoben

Aldi Nord und Süd: So stark steigen die Preise bei den Eigenmarken an.

Grafik: Lebensmittel Zeitung

In den vergangenen Wochen hatten die Discounter bereits bei vielen Markenartikeln die Preise angehoben, jetzt zieht man bei den Eigenmarken nach. So hat man etwa den Preis für Fruchtzwerge von 1,59 Euro auf 1,79 Euro angehoben. Auch Puddings von Ehrmann, Ferrero Duplo und Kinderriegel sowie die Erdnusslocken von Lorenz sind den Auswertungen der LZ zufolge jetzt zum Teil deutlich teurer.
Auch Kunden von Lidl, Rewe, Penny und Co. müssen sich darauf einstellen, dass die Einzelhändler dem Vorbild Aldis bald folgen werden. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Aldi im Handel eine Art Taktgeber für die Preise ist, an dem sich die Konkurrenz meist recht schnell orientiert.
Auf Anfrage bestätigte ein Aldi-Sprecher: «Die Lieferantenpreise ziehen seit Monaten in fast allen Warengruppen an – zum Teil in deutlich zweistelligen Prozentbereichen». Zu einzelnen Preisen wollte man sich hingegen nicht äußern.

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Updated: 20. Juni 2022 — 09:57

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