Alle reden über Windows 11, doch dieses System ist schöner

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Wer glaubt, Linux sei immer noch kompliziert und hässlich, der sollte sich elementary OS ansehen – und dann Windows 11 links liegen lassen. Mit der neuen Version 6 «Odin» ist gerade das größte Update seit Bestehen des Projekts erschienen.

«Linux ist kompliziert und altbacken», das stimmt schon lange nicht mehr. Die meisten Linux-Distributionen schrecken heute Otto-Normalverbraucher nicht mehr ab. Die Software-Ausstattung ist klasse, es gibt viele automatisierte Helfer und nur wer unbedingt das Terminal benutzen will, kann auf die Kommandozeile ausweichen.

Wie elegant Linux heute sein kann, zeigt elementary OS besonders eindrucksvoll. Mit seinem eigenen Desktop erinnert die schicke Distribution stark an macOS und richtet sich vor allem an alle, die Linux nutzen möchten, ohne auf Terminal-Eingaben angewiesen zu sein.

Die aktuelle Version elementary OS 6 «Odin» hat sich folgende Ziele gesteckt:

  • Kontrolle: Nicht der Anbieter des Betriebssystems soll die Kontrolle haben, sondern die Nutzer. Mit leistungsfähigen Werkzeugen sollen Sie Ihre Ziele erreichen können.
  • Neuheiten: elementary OS will als Linux-Distri innovativ sein.
  • Einfachheit: Das System soll noch einfacher zu bedienen sein und inklusiver werden.

Download: Elementary OS

elementary OS 6 «Odin»: Das ist neu

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Auch der Browser wurde überarbeitet.

elemantary OS

elementary OS wird regelmäßig mit Updates versorgt und bekommt so monatlich die neuesten Sicherheitspatches und kleine Verbesserungen, manchmal auch neue Features. Doch eine ganz andere Hausnummer ist elementary OS 6 «Odin», nach Angaben der Macher das größte Update, das es für die Plattform jemals gab:

  • Farben: Dark Style und Akzentfarben sind neu in elementary OS. So lässt sich auch der Linux-Desktop in eine edle Dunkeloptik tauchen. Dazu gibt es zehn neue Akzentfarben, die Nutzer auch automatisch je nach verwendetem Wallpaper setzen lassen können.
  • Sandboxing und Berechtigungen: Um Nutzerdaten zu schützen, setzt elementary OS auf Sandboxing. Alle Programme, die per App-Center verteilt werden, nutzen das Flatpak-Format. Berechtigungen lassen sich für einzelne Programme gezielt setzen.
  • Multitouch: Speziell Mac-Nutzer sind verwöhnt, was Multitouch-Gesten angeht und auch Windows beherrscht sie zumindest eingeschränkt. Mit dem Update auf elementary OS 6 gibt es jetzt auch Drei-Finger-Gesten. Netter Nebeneffekt: Nicht nur auf dem Desktop, sondern auch in die Programme ziehen Multitouch-Gesten ein.
  • Benachrichtigungen: Die Benachrichtigungen gibt es schon einige Zeit, die neue Version bietet aber wesentlich mehr Möglichkeiten. Neben optischer Politur liefern die Benachrichtigungen auch mehr Informationen, etwa von welchen Apps genau sie kommen und es gibt die Möglichkeit, gleich Aktionen anzubieten, die Nutzer per Mausklick ausführen können.
  • Tasks: Eine neue Todo-App hilft Nutzern dabei, Aufgaben zu verwalten und diese termingerecht abzuarbeiten.
  • Firmware-Updates: elementary OS macht es ganz einfach, Firmware-Updates für verwendete Hardware einzuspielen. Updates von Herstellern wie Star Labs, Dell, Lenovo, HP, Intel, Logitech, Wacom oder 8bitdo können über die Einstellungen eingespielt werden.
  • Browser: Der Web-Browser erscheint jetzt auf Wunsch auch in einem Dark-Mode und trägt den schlichten Namen «Web». Eingebaut sind Tracking-Schutz und Adblocker, dazu gibt es einen Lesemodus.
  • Eingebaute Programme: Auch die eingebauten Programme Mail, Kalender und Kamera wurden aktualisiert.
  • Installation: elementary OS 6 kommt mit einem komplett überarbeiteten Installer.

Alle Änderungen im Detail finden Sie im äußerst ausführlichen Blog-Eintrag der Entwickler.

elementary OS: Desktop erinnert stark an macOS

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elementary OS ist eine Linux-Distribution, die optisch an macOS erinnert und sich an weniger versierte Nutzer wendet.

Bild: Elementary OS

Die Desktop-Umgebung wurde exklusiv für elementary OS entwickelt und die Anlehnungen an das Apple-Betriebssystem sind nicht von der Hand zu weisen: So gibt es eine dezente Leiste am oberen Bildschirmrand, in der Sie Datum, Uhrzeit, eine Suchfunktion für Apps sowie Icons für die Steuerung von Systemfunktionen wie WLAN, Bluetooth und die Power-Schalftläche finden. Am unteren Bildschirmrand in der Mitte befindet sich ein Dock.

Auch die Icons der vorinstallierten Apps und Ordner erinnern in Ihrer Gestaltung an macOS und gliedern sich perfekt in das Gesamtkonzept ein. Anwendungen finden Sie entweder über die Suchfunktion, ein Raster oder geordnet nach Kategorien. Ein praktischer Picture-in-Picture-Mode lässt Sie außerdem beliebige Fenster in ein kleineres Vorschaufenster verwandeln, was praktisch sein kann, wenn Sie zum Beispiel nebenbei ein Video sehen möchten. In den Einstellungen lassen sich zudem alle Tastatur-Shortcuts einsehen und belegen.

Als Unterbau dient elementary OS die Linux-Version Ubuntu 20.04.2. Als Linux-Kernel kommt die Version 5.11 zum Einsatz.

elementary OS: Kostenlose Software und Opensource

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In den Einstellungen von Elementary OS lassen sich alle Tastatur-Shortcuts einsehen.

Bild: Elementary OS/ gettyimages/ Bill_Vorasate

Die unter elementary OS vorinstallierten Programme decken alle Grundfunktionen, die Sie in einem Betriebssystem benötigen ab, ohne die Kapazitäten Ihrer Festplatte verschwenderisch auszureizen. Ins Internet gelangen Sie über den Browser Web und auch für die Wiedergabe von Videos, Fotos und Musik sowie das Abrufen von Mails sind eigene Anwendungen bereits installiert.

elementary OS setzt dabei komplett auf das Opensource-Modell. Das gilt sowohl für das Betriebssystem selbst, als auch für den App-Store, in dem Sie eigens für das OS entwickelte Software, aber auch Ubuntu-Programme finden und installieren.

Jedes Programm können Sie für den vom Entwickler vorgeschlagenen Preis kaufen, oder aber Sie geben einen eigenen Preis an, welcher natürlich gemäß der Opensource-Maxime auch Null betragen kann.

Download: Elementary OS

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Updated: 5. September 2021 — 08:03

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