Bis zu 60 Prozent leiden darunter: Wie Sie wieder richtig schlafen und fit in den Tag starten

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Es gibt viele Gründe warum Menschen nachts schnarchen und es gibt mindestens eben so viele Produkte auf dem Markt, die angeblich Besserung geloben. Stiftung Warentest hat 23 dieser Produkte getestet. Wir verraten Ihnen welche Gadgets wirklich helfen und welche Produkte rausgeworfenes Geld sind.

Grob überschlagen schnarchen rund 60 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen. Vor allem Partner und Partnerinnen von Betroffenen leiden unter der nächtlichen Ruhestörung. Und häufig liegt auch die Problemlösung in ihrer Hand. Doch jede Nacht mit Ohrstöpseln oder in getrennten Zimmern zu schlafen, kommt nicht für jeden in Frage.

Stiftung Warentest hat sich zuletzt intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und insgesamt 23 Hilfsmittel gegen Schnarchen getestet. Dabei hat man sich fünf Bereiche genauer angeschaut:

  1. Rückenlage verhindern
  2. Nase freihalten
  3. Unterkiefer vorlagern
  4. Mund geschlossen halten
  5. Kopfstütze & Akkupressur

Um für jeden Betroffenen die passende Lösung zu finden, ist es besonders wichtig zunächst mit einem Arzt die Ursache des Schnarchens festzustellen. Erst dann kann man gezielt dagegen vorgehen.

Welche Produkte dem Schnarchen wirklich ein Ende setzen und welche Käufe sich nicht lohnen, verraten wir Ihnen im Folgenden.

Zum ausführlichen Testbericht bei Stiftung Warentest.

1. Rückenlage verhindern

Stiftung Warentest hat sechs Produkte unter die Lupe genommen, die verhindern sollen, dass sich die betroffene Person auf den Rücken dreht oder auf dem Rücken schläft. Westen, Rucksäcke oder Shirts sind dabei mit einer Schaumstoff oder Luftkissen im Rückenbereich versehen und verhindern somit die Rückenlage.

Brustgurte hingegen funktionieren etwas anders. Mithilfe von Positionserkennung geben die Gurte einen Impuls, beispielsweise durch Vibration, sodass sich der Schlafende wieder auf die Seite oder den Bauch drehen.

Das letzte Produkt aus der Kategorie ist ein Schnarchstopper-Kissen. Erkennt der Geräuschsensor ein Schnarchen, pumpt sich das Kissen mit Luft auf und soll so den Schlafenden zu einer anderen Position bewegen.

Das Urteil: Mit Einschränkung geeignet
Die oben genannten Produkte können helfen, Schnarchen vorzubeugen. Allerdings nur bei solchen Menschen, die wirklich nur in Rückenlage schnarchen.

Diese Produkte hat Stiftung Warentest in dieser Kategorie untersucht:

2. Nase freihalten

Sogenannte Dilatatoren sollen die Nasenflügel beim Schlafen spreizen und so dafür sorgen, dass der Luftstrom ausreichend und geräuschlos ist. Sie eignen sich für Menschen, die physisch bedingt nicht genug Luft durch die Nase bekommen und dadurch schnarchen.

Auch hier gibt es Unterschiede: Interne Dilatatoren, etwa Kunststoffklammern, werden von unten in die Nasenlöcher geschoben und spreizen so die Nasenflügel von innen.

Externe Dilatatoren wie Nasenpflaster und -strips werden mit etwas Spannung über den Nasenrücken geklebt und heben so die Nasenflügel an.

Das Urteil: Mit Einschränkung geeignet
Sollte eine Absprache mit Hals-Nasen-Ohren-Ärzten ergeben, dass eine Atembehinderung im vorderen Nasenbereich für das Schnarchen verantwortlich sind, können interne Dilatatoren Abhilfe schaffen.
Externe Dilatatoren eigenen sich hingegen weniger; sie können die Nasenflügel nur geringfügig spreizen und liefern daher nicht so zuverlässige Ergebnisse wie die festen Kunststoff-Alternativen.

Diese externen Dilatatoren hat Stiftung Warentest in dieser Kategorie untersucht:

3. Unterkiefer vorverlagern

Beim Schlafen entspannen sich unser Muskeln. So kann es sein, dass Unterkiefer und Zunge weiter nach hinten rutschen und dadurch die Atmenwege im Rachenbereich verengt werden. Die Folge: Schnarchen. Entsprechende Schlafspangen oder Schienen sollen das verhindern. Bevor Sie diese Produkte jedoch testen, sollten Sie mit Zahnarzt oder -ärztin abklären, ob eine Spange oder Schiene infrage kommt.

Die Schienen können individuell angepasst und eingestellt werden, sodass sie die ganze Nacht lang komfortabel getragen werden können.

Das Urteil: Mit Einschränkung geeignet
Wenn die Produkte der Ursache entsprechend infrage kommen und von Arzt oder Ärztin abgesegnet werden, können sie Betroffenen helfen. Allerdings ist das Anpassen der Spangen etwas kompliziert und erfordert Geschick.

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Updated: 6. Oktober 2021 — 06:37

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