Da droht Schimmel: Darauf müssen Sie beim Heizen achten

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Die Verbraucherpreise für Strom und Gas explodieren. Was liegt also näher, als möglichst effizient zu heizen. Doch Vorsicht: Hier kann man euch einiges falsch machen – und dann droht Schimmel.

Vor allem die Gaspreise kennen nur eine Richtung: die nach oben. Hauptverantwortlich dafür sind offenbar die seit Anfang des Jahres massiv gestiegenen Beschaffungspreise. Die Gründe dafür sind ebenso vielschichtig wie unklar. Mal muss die gestiegene Nachfrage einer wiederbelebten Wirtschaft nach Corona als Begründung herhalten – vor allem der Bedarf in Asien gilt hier als Preistreiber. Andere vermuten hinter der Situation in Europa eine Art politischen Erpressungsversuch durch Russland, um die Nord Stream 2-Pipeline an den Start zu bringen. Nicht zu vergessen die seit 2021 fällige CO2-Abgabe von 25 Euro pro Tonne aus dem Klimaschutzprogramm, deren Kosten die Anbieter an ihre Kunden weitergeben.

Klar ist jedenfalls: Die Kosten für Gas haben kräftig angezogen. So kostete Erdgas die Verbraucher im 1. Halbjahr 2021 laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich 6,41 Cent je Kilowattstunde. Damit seien die Gaspreise gegenüber dem 2. Halbjahr 2020 um 4,7 Prozent gestiegen. Tendenz: vorerst steigend. Gut zu wissen: Für Privathaushalte berechnet sich der monatliche Gaspreis aus drei Faktoren: den Beschaffungskosten, den Entgelten für die Netznutzung sowie den Steuern und Abgaben. Dabei machen die Beschaffungskosten knapp 50 Prozent aus – und bestimmen sich vor allem aus Angebot und Nachfrage an den Energiemärkten.

Bewusst heizen und dabei Geld sparen

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Gettyimages/ Grassetto

Heizung runter drehen, Mantel an, Kosten sparen: So einfach ist es dann doch nicht. Andererseits: Nach Schätzungen der Verbraucherzentrale könnten Sie mit jedem Grad weniger etwa sechs Prozent Heizenergie einsparen. Wieviel das in konkreten Zahlen bedeutet, hängt natürlich von Ihrer persönlichen Situation ab (z.B. Wohnungsgröße, Wohnort, Anzahl der Bewohner und genutzten Räume, Gebäude- und Sanierungszustand, Jahreszeit, Gastarif etc.). Aber der Einfachheit halber können Sie mit einem durchschnittlichen Gasverbrauch von 160 kWh pro Quadratmeter im Jahr kalkulieren. D.h. bei einem Gaspreis von aktuell etwa 7 Cent pro kWh kostet Sie die Heizung einer 100 qm-Wohnung rund 1.120 Euro im Jahr. D.h. pro Grad weniger könnten Sie in diesem Beispiel 67 Euro Heizkosten sparen.

Wie warm darf es denn sein?

Natürlich hat jeder Mensch ein persönliches Wärmeempfinden – von daher gibt es auch nicht die eine, allein selig machende Temperaturempfehlung. Trotzdem: 25 Grad Celsius müssen es selbst im Winter nicht sein – und schon gar nicht in allen Räumen. Zwar gibt es leicht unterschiedliche Einschätzungen von Experten. Aber mit 20 oder 21 Grad kommen Sie im Wohnzimmer dem Ideal schon ziemlich nahe. Im Badezimmer dürfen es dann auch mal ein, zwei Grad mehr sein. Im Schlafzimmer hingegen reichen auch 17 oder 18 Grad – zu hohe Temperaturen dort sind einem gesunden Schlaf ohnehin nicht zuträglich. In der Küche wiederum geben Geräte wie Backofen oder Kühlschrank selbst Wärme ab, so dass Sie sich auch hier ein paar Grad sparen können.

Und wie sieht es bei Abwesenheit, nachts oder ungenutzten Räumen aus? Senken Sie die Raumtemperatur nachts oder tagsüber, wenn sie einige Stunden lang nicht da sind, um einige Grad auf etwa 18 Grad ab. Aber ganz wichtig laut der Verbraucherzentrale: «In ungeheizten Räumen sollte die Temperatur nicht unter 16 Grad fallen – sonst droht Feuchtigkeit an den Wänden und Schimmel.»

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Richtiges Lüften: Stoßweise statt dauernd gekippt

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Gettyimages/ Andrei310

Schimmelbildung droht besonders während der winterlichen Heizsaison. Denn laut Umweltbundesamt sammelt sich auch in ausreichend beheizten Räumen nach und nach Feuchtigkeit an. So würde ein Vierpersonen-Haushalt täglich durch Atmen, Duschen, Kochen und Waschen etwa zwölf Liter Flüssigkeit an die Luft abgegeben. Darum sei regelmäßiges Lüften in der Heizsaison unerlässlich, um die Feuchtigkeit in Wohnräumen zu verringern und eine gute Luftqualität zu gewährleisten.

Tipp: Öffnen Sie dazu auch im Winter die Fenster täglich mehrmals komplett für fünf Minuten, um kurz und kräftig stoßzulüften. Denn dauerhaft gekippte Fenster können die Wände auskühlen – und so der Schimmelbildung Vorschub leisten. Generell gilt: Je kühler die Zimmertemperatur, desto öfter muss gelüftet werden, um eine Schimmelbildung durch Feuchtigkeit zu vermeiden.

Temperatur richtig regeln: Heizkörperthermostate im Test

Jedes handelsübliche Heizkörperthermostat hat die Aufgabe, den Regelungsstift am Heizkörperventil zu kontrollieren. Wenn Sie am Griff des Thermostats drehen (meist vom * für «Frostschutz» bis Stufe 5), dann drehen Sie damit den Stift ein Stück aus dem Ventil heraus, was die Heißwasserleitung öffnet. So legen Sie die gewünschte Temperatur fest. Welche Stufe welcher Temperatur entspricht, hängt dabei vom Hersteller ab – oft steht Stufe 3 aber für 20 Grad Celsius.

Das Thermostat erkennt die Raumtemperatur über ein Fühlerelement. Sollte es mal wärmer sein als gewünscht, dann dehnt sich ein hitzeempfindliches Material aus, was auf den Stift drückt und das Ventil ein wenig schließt. Falls es dagegen zu kalt ist, zieht sich das Material zusammen, der Stift wird aus dem Ventil gelöst und die Leitung öffnet sich.

Smarte oder halbsmarte Thermostate funktionieren im Prinzip genauso. Allerdings können Sie damit den Stift programmieren oder per App fernsteuern, anstatt selbst am Griff drehen zu müssen. Was deutlich komfortabler ist und durch das «progammierbare Vorgehen» Heizkosten sparen kann. Die Stiftung Warentest hat 2019 insgesamt zehn solcher intelligenten Themostate getestet. Wir haben den Test hier für Sie zusammengefasst und liefern viele weitere nützliche Informationen zum Thema Heizkörperthermostate. In der folgenden Tabelle finden Sie außerdem die wichtigsten Testergebnisse in kompakter Form:

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Updated: 24. November 2021 — 18:36

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