Können Leben retten: Die besten Fahrradhelme im Überblick

06.03.2022, 17:00 | von

Inhalt auf Basis der Testergebnisse von AllesBeste*

Beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen, kann Ihnen das Leben retten. Und für einen sicheren Fahrradhelm müssen Sie gar nicht mal so viel Geld auf den Tresen legen. Wir zeigen Ihnen die besten Modelle und verraten, worauf Sie beim Kauf achten sollten. Mehr Infos rund um Fahrradhelme sehen Sie außerdem im Video.

Fahrradhelme werden immer beliebter – zum Glück. Das zeigen aktuelle Zahlen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Im Rahmen der jährlichen «Erhebungen zu Sicherungsquoten im Straßenverkehr» wurden auch Radfahrer befragt. Demnach stieg die Quote der Helmnutzung bei den 11- bis 16-Jährigen gegenüber den Vorjahren sprunghaft an: von 34 Prozent auf satte 54 Prozent.

Über alle Altersgruppen hinweg stieg die Quote auf über ein Viertel (26 Prozent gegenüber 23 Prozent). Ein Fahrradhelm muss in Deutschland nur auf den schnellen bis Tempo 45 unterstützenden S-Pedelecs, nicht aber auf Fahrrädern und E-Bikes (Pedelecs) verpflichtend getragen werden. Dennoch wäre das Tragen sinnvoll.

Der richtige Helm kann Leben retten

Laut Experten wie Jörg Kubitzki vom Allianz Zentrum für Technik (AZT) ist das Tragen eines Helms «zur Vermeidung tödlicher Kopfverletzungen unumgänglich». Der Sicherheitsforscher sagt: «Unsere Risikoberechnungen zeigen, dass über 50 Prozent der tödlichen Verletzungen bei Fahrradfahrern in Deutschland durch Kopfverletzungen erfolgen.» Letztere führten bei ihnen häufiger zum Tod als bei Fußgängern oder Autofahrern. Welche Helme hier empfehlenswert sind, zeigen wir Ihnen in der folgenden Tabelle.

Die besten Fahrradhelme

Sie wollen es in aller Kürze? Ob Testsieger oder Preistipp – in der folgenden Tabelle finden Sie unsere aktuellen Empfehlungen. Mehr zu unseren Top-Empfehlungen und zu weiteren Modellen lesen Sie in unserem ausführlichen Artikel.

Passenden Helm finden: Darauf sollten Sie beim Kauf außerdem achten

Für die volle Schutzwirkung sollte der Helm richtig sitzen. «Er muss bei einem Sturz an Ort und Stelle bleiben, sonst wird er selbst zur Gefahr», sagt Filippek. Der Helm sollte Hinterkopf und Schläfen bedecken, dabei waagerecht, bequem und so fest sitzen, dass er beim Kopfschütteln nicht verrutscht. «Die vordere Helmunterkante befindet sich dann etwa zwei Finger breit über der Nasenwurzel.» Dabei darf er das Sichtfeld nicht einschränken – deshalb eignen sich zum Beispiel Helme mit Schirmchen selten für gebückt sitzende Rennradfahrer.

Um sicherzustellen, dass die Helmschale zum Kopf passt, sollten verschiedene Modelle ausprobiert werden – es sei denn, man kauft ein bereits passendes Modell nach. Über das Einstellrädchen am Hinterkopf lässt sich nachjustieren. Clever: Wer schon an den Winter denkt, zieht bei der Anprobe eine dünne Fahrradmütze unter.

Grundsätzlich darf der Helm nicht zu fest sitzen, sonst drohen Kopfschmerzen. Kontakt mit dem Kopf sollten nur die Polsterelemente haben, nicht der Helm selbst, sagt Thomas Geisler vom Pressedienst Fahrrad (pd-f). Zu stramm darf auch das Kinnbändchen nicht eingestellt sein. Die Experten empfehlen, ein bis zwei Fingerbreit Luft zu lassen, «ansonsten fällt der Schulterblick zu schwer», ergänzt Filippek. Die seitlichen Y-Riemchen sollten sich so einstellen lassen, dass sie die Ohren einfassen. Weitere Tipps und Kaufempfehlungen finden Sie in unserem ausführlichen Artikel.

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Updated: 6. März 2022 — 17:00

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