Staubsaugerroboter im Test: Die besten Haushaltshilfen

Reine Räume ganz von alleine

Saugroboter sparen viel Zeit und Aufwand. Während Sie sich auf der Couch ausruhen oder unterwegs sind, arbeitet der kleine Helfer fleißig. Im CHIP-Test der Saugroboter haben wir 35 der aktuellen und beliebtesten Modelle ausführlich geprüft. Unser Testsieger, der Ecovacs Deebot T9+, kostet dabei über 700 Euro. Empfehlenswerte Staubsaugerroboter für größere Wohnungen gibt es aber schon für unter 300 Euro.

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Das Wichtigste zuerst: Es gibt nicht den einen perfekten Saugroboter. Jeder automatische Helfer bringt seine Vor- und Nachteile mit, egal ob er 100 oder 1.000 Euro kostet. Insbesondere die Bauhöhe, Lautstärke, Saugleistung und Hindernisbewältigung bringt kein Modell makellos unter einen Hut. In unserer Staubsauger-Roboter-Bestenliste finden Sie Geräte von Ecovacs, AEG, Dyson, Eufy, iLife, iRobot, LG, Medion, Neato, Roborock und Vorwerk. Wichtige Faktoren im Test sind Ausstattung, Bedienung, Navigation und natürlich die Saugleistung der Geräte im Testraum sowie in der Praxis. 

Das lesen Sie in diesem Beitrag: Zuerst stellen wir Ihnen vier Highlights aus unserem Test vor. In den darauf folgenden Abschnitten sagen wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf eines Saugroboters achten sollten und welchen Akkustaubsauger wir in Kombination mit einem Saugroboter empfehlen. Abschließend erklären wir Ihnen, wie wir testen.
Ist in unseren Empfehlungen nicht das richtige Produkt für Sie dabei? Dann probieren Sie doch unseren persönlichen Schritt-für-Schritt-Berater aus, um den für Sie passenden Staubsaugerroboter zu finden.

Testsieger: Ecovacs Deebot T9+

  • Quelle: Angebot von BestCheck.de

    Ecovacs Deebot T9+

    Gesamtnote: 1,4 (Sehr gut); Eine starke Kombination aus exzellenter Navigation und komfortabler Wischfunktion machen den Evocacs Deebot T9+ zu einem herausragenden Saugroboter.

    ca. 699 Euro

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Vorteile
Exzellente Navigation
Gute App
Komfortable Wischfunktion
Absaugstation
Nachteile
Teuer
Einweg-Wischpads
Kleiner Saugbehälter
Mit haarscharfem Vorsprung platziert sich der Ecovacs Deebot T9+ vor dem Roborock S7 und löst ihn so als aktuellen Testsieger ab. Wie es sich für einen Saugroboter-König gehört, leistet er sich in keiner Kategorie eine nennenswerte Schwäche.

Die Mischung aus guten bis sehr guten Eigenschaften macht hier die vortreffliche Note aus: Nicht nur navigiert der Roboter sehr verlässlich, sondern er wischt den Boden auch präzise. Zudem ist er durch die Vorzeige-App einfach und genau zu bedienen. Die App ermöglicht eine exakte Einteilung der Wohnung in Putzbereiche, sodass Sie genau bestimmen können, in welcher Reihenfolge er in welchem Stockwerk saugt oder wischt oder beides erledigt. Insbesondere beeindruckte uns, wie er Hindernisse bewältigt: Er geht meisterlich mit fast allen Störfaktoren um, die wir ihm vorgeworfen haben. Die einzige Ausnahme sind Teppichfransen: Hier verheddert er sich und benötigt eine Weile, um sich wieder freizukämpfen.
Besonders praktisch sind auch folgende Features: Während oder nach der Reinigung kehrt auch der Deebot ans Dock zurück, um dort seinen staubgefüllten Magen an der Absaugstation leerpumpen zu lassen. Bis zu 2,5 Liter passen in den verschließbaren Papierbeutel im Turm. Zusätzlich verfügt der Roboter über eine Lufterfrischerkapsel, die rund 60 Tage angenehmen Duft verbreiten soll.
Mit einem Preis von über 700 Euro ist der Ecovacs Deebot T9+ zwar recht teuer, von allen getesteten Modellen liefert er aber das beste Gesamtergebnis.

Preistipp: iRobot Roomba 981

  • Quelle: Angebot von BestCheck.de

    iRobot Roomba 981

    Gesamtnote: 1,5 (Gut); Ein grundsolider Saugroboter ohne nennenswerte Schwächen. Er erreicht nicht nur durchweg gute & sehr gute Noten sondern ist auch preiswert.

    ca. 389 Euro

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Vorteile
Hervorragende Navigation
Einfache Handhabung
Wartungsarm
Fairer Preis
Nachteile
Saugleistung nur durchschnittlich
Der Preistipp von iRobot kann sich ebenfalls sehen lassen. Er kostet wesentlich weniger als der Testsieger und lässt im Test ebenfalls fast keine Wünsche offen. Er navigiert zielsicher durch die gewünschten Räume und zieht dabei systematisch Bahnen über den Boden. Harte Zusammenstöße vermeidet er durch die nach vorn gerichteten Ultraschallsensoren.

Der Roomba 981 erkennt außerdem automatisch besonders dreckige Stellen und aktiviert daraufhin den Spot-Modus: An der verschmutzen Stelle fährt das Gerät einmal im Kreis. Ebenso erkennt er dichte Fasern und schaltet automatisch in den Leistungsmodus um den Staub ordentlich aufnehmen zu können.
Den iRobot Roomba 981 bekommen Sie, je nach Angebotslage, zwischen 380 und 500 Euro.

Empfehlung bis 300 Euro: Ecovacs Deebot Ozmo 950

  • Quelle: Angebot von BestCheck.de

    Ecovacs Deebot Ozmo 950

    Gesamtnote: 1,8 (Gut) Der Deebot erreicht in keiner Disziplin sehr gute Werte, leistet sich aber auch nirgendwo grobe Schnitzer: Er ist schnell, navigiert gut und die Saugleistung ist ebenfalls nicht zu verachten. Er bietet außerdem eine Wischfunktion, aber dafür ist der Staubbehälter recht klein.

    ca. 296 Euro

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    (CHECK24 Vergleichsportal Shopping GmbH)

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Vorteile
Geringe Bauhöhe für schwierige Stellen
App mit nützlichen Features und Infos
Zuverlässige Navigation
Nachteile
Scheitert an Teppichfransen
Saugleistung eher gering
Keine Abgrenzung von Bereichen möglich
Im Test macht der Ecovacs Deebot Ozmo 950 grundsätzlich nichts verkehrt. Mit seiner hervorragenden Navigation und mordsschnellen Saugzeiten fegt er nur so durch die Wohnung. Dabei hält der Akku fast schon unnötig lange durch. Die Hinderniserkennung läuft nahezu fehlerfrei, nur Teppichfransen machen dem Roboter zu schaffen. Der größte Nervfaktor ist der winzige Staubbehälter. Der Preis geht für die gebotene Leistung aber voll in Ordnung. So wird er zu unserer Empfehlung, falls Sie nicht mehr als 300 Euro für einen Saugroboter ausgeben möchten.

Stärkste Saugleistung: Dyson 360 Heurist

  • Dyson 360 Heurist

    Gesamtnote: 2,3 (gut); Besticht vor allem durch seine enorm hohe Saugleistung. Der ebenso hohe Preis ist aber gerade wegen der lückenhaften Navigation inakzeptabel.

Vorteile
Kommt gut mit Hindernissen zurecht
Leicht zu bedienen
Extreme Saugleistung
Nachteile
Nicht sehr zuverlässig
Benötigt lange und ist laut
Sehr hoch
Sehr teuer
Falls es Ihnen um reine Saugleistung geht, führt kein Weg am Dyson 360 Heurist vorbei: Andere Modelle kommen nicht mal ansatzweise an seine Power heran. Beim Saugen auf dünnem Teppich zieht der Roboter ganze 78 Prozent des verteilten Sands aus dem Flur.

Diese Fähigkeit hat aber ihren Preis, und das gleich mehrfach: Zum einen kostet der Heurist geschlagene 1.000 Euro. Zum anderen ist er wegen seiner Multizyklontechnik über geschlagene 12 Zentimeter hoch und passt damit nur noch unter die wenigsten Schränke.
Außerdem braucht er lange und gönnt sich viele Gedenksekunden zum Orientieren. Zudem haben wir zum Testzeitpunkt eklatante Navigationsmängel festgestellt: Er ignorierte manchmal ganze Raumabschnitte, fuhr nicht immer in geraden Bahnen und knallte laut gegen Möbel. Das sind alles Fehler, die sich per Software-Update lösen lassen. Dennoch waren wir zum Testzeitpunkt, gelinde gesagt, enttäuscht.

Brauche ich noch einen normalen Staubsauger?

Falls Sie daheim viele Hartböden oder kurzflorige Teppiche haben, haben wir eine gute Nachricht: Aktuelle Saugroboter erledigen die meiste Saugarbeit von alleine. Betonung auf «die meiste», denn es wird immer die ein oder andere Ecke geben, die der Roboter nicht erreichen kann. Das gilt insbesondere für Bereiche hinter Türen, die für den automatischen Reinigungsvorgang durchgängig geöffnet sein müssen. Daher empfiehlt es sich, dass Sie trotzdem noch einen günstigen Staubsauger oder einen Akkusauger im Haus haben, damit Sie auch in diesen Wollmaus-Habitaten aufräumen können. Mehr zur Kombination Saugroboter und Akkusauger erfahren Sie am Ende des Artikels.
Falls Sie viele dicke Teppiche ausliegen haben, empfehlen wir Ihnen auf jeden Fall, immer mal wieder selbst zu saugen. Denn Roboter erzielen nur ganz selten die notwendige Leistung, um einen handbreiten Flor abzusaugen. Immerhin: Inzwischen gibt es einige Modelle mit automatischer Teppicherkennung. In diesem Fall schalten sie zum Beispiel vom sparsamen Ökomodus zu voller Leistung rauf. Die Resultate sind immer noch nicht grandios, aber diese Technik ist ein wichtiger Schritt zum staubsaugerfreien Haushalt und findet hoffentlich in Zukunft ihren Weg in alle Modelle.

Gummiwalzen, wie beim iRobot Roomba i7+, machen die Wartung sehr einfach.

Bild: CHIP / Rian Voß

Kaufberatung

Saugroboter sind komplexe Geräte, die sich als Allrounder darstellen – aber nicht jeder Roboter ist für jede Wohnung geeignet. Darum geben wir Ihnen hier einige Tipps, mit denen Sie den besten Putzhelfer für sich finden können:

  • Tierhaare
    Haare gehören mit feinkörnigem Sand zu den schwierigsten Aufgaben für Saugroboter: Sie verkeilen sich im Flor, binden sich elektrostatisch an Textilien und wickeln sich um Bürstenwalzen. Eine perfekte Lösung gibt es für das Problem bislang nicht, aber viele gute Ansätze. Aktuelle Roombas benutzen Gummiwalzen, um die sich Tierhaare nicht wickeln. Die allgemeine Putzleistung der Lamellen bleibt aber hinter richtigen Bürsten zurück. Kräftige Bürsten kehren vieles auf, sind aber nervig zu reinigen. Manche Roboter setzen dagegen auf bürstenlose Düsen – da muss man nichts selbst reinigen und auf Hartböden kann das gut funktionieren, auf Teppichen ist das Prinzip allerdings für die Katz.
  • Wohnungsgröße
    Gerade in einer großen Wohnung lohnt sich ein Saugroboter – denn wer will schon drei Zimmer oder mehr regelmäßig saugen? Für alles, was die Ein-Zimmer-Wohnung übersteigt, empfehlen wir, bis auf seltene Ausnahmen, schon Saugroboter ab 300 Euro. Denn nur Geräte mit ausgefeilten Sensoren (zum Beispiel Laser oder Kamera) kommen bei großen Flächen auf eine vollständige Abdeckung. Wer dagegen nur einen kleinen Bereich regelmäßig gereinigt haben will, muss lediglich zwischen 100 und 200 Euro ausgeben.
  • Komplexität der Wohnung
    Eine komplexe Wohnung macht dem Roboter das Leben schwer. Je mehr Türschwellen, je mehr Stuhlkufen, je mehr Läufer und je mehr Möbel, desto eher verläuft sich der Roboter mal und muss wieder abgeholt werden. Außerdem erhöhen komplexe Grundrisse die Putzzeit deutlich. Dann kann es schon mal vorkommen, dass der Roboter erst mal für eine Zwischenladung an die Station zurück muss. Es kann leider auch vorkommen, dass Ihre Wohnung für einen Reinigungsroboter einfach nicht geeignet ist.
  • Kletterbegeisterte Saugroboter
    Einige Roboter können zwei Zentimeter hohe Bretter und mehr überwinden. Das ist toll, falls Ihre Wohnung voller Türschwellen ist, kann aber auch zu Problemen führen. Das Blu-ray-Player-Fach eines sehr niedrigen Fernseh-Sideboards könnte der Roboter zum Beispiel als überwindbare Herausforderung ansehen und den Player an die Wand schieben. Hier hilft es, wenn Sie zum Beispiel in der App Verbotslinien ziehen oder gar kletterfreie Bereiche definieren können.
  • Höhe des Roboters
    Es ist lästig, aber notwendig: Messen Sie die Höhe Ihrer Möbel aus und prüfen Sie, ob der Roboter Ihrer Wahl darunter stecken bleiben könnte, oder gar nicht erst drunter kommt. Denken Sie daran, dass sich Möbel durchbiegen können, messen Sie also an möglichst vielen Stellen.
  • Ecken: Keiner ist gut
    Es gibt nur ein Gerät, das in einer Ecke ordentlich sauber macht: ein Lappen. Aber selbst im Vergleich zum herkömmlichen Staubsauger ist ein Saugroboter eher schlecht, wenn es um enge Winkel geht. Eine Seitenbürste kann helfen, Wollmäuse aufzuwirbeln und unter die Hauptdüse zu kehren. Große Ablagerungen wird dort aber kein Helferlein aufnehmen. Selbst der beste in diesem Test, der iRobot Roomba s9+, kommt gerade einmal auf die Note 3.
  • Was bringt die Wischfunktion?
    Wir halten von aktuellen Wischfunktionen in Saugrobotern nicht viel. Selbst reine Wischroboter bieten nur wenig Mehrwert gegenüber einem Saugroboter, erfordern dafür aber wesentlich mehr Reinigungsaufwand. Vielleicht ändert sich in den nächsten Jahren was daran, aber bislang sollten Sie lieber in einen bequemen Feuchtwischer, Dampfbesen oder gleich einen Dampfreiniger investieren und weiterhin selbst Hand anlegen, wenn der Boden glänzen soll.
  • Mehrere Etagen
    Ein neueres Feature ist, dass Roboter mehrere Grundrisse einspeichern können. Durch einen abgespeicherten Grundriss kann ein Roboter in der Regel die gesamte Etage schneller durchsaugen als wenn er sich immer wieder aufs Neue zurechtfinden muss. Das ist besonders praktisch bei mehreren Stockwerken.
  • No-go-Zonen und virtuelle Wände
    Ältere Modelle bieten noch Zubehör, mit dem Sie Futternäpfe, einzelne Räume oder sonstige Orte absperren können, an denen der Roboter nicht putzen darf: zum Beispiel Magnetbänder, die das Gerät beim Drüberfahren erkennt, oder batteriebetriebene Lichtschranken. Dank Apps und Sensoren ist das nicht mehr notwendig: Viele mittelpreisige und sogar einige günstige Modelle legen optional Grundrisse Ihrer Wohnung an, in denen Sie dann Zonen benennen oder sperren können, oder Sie ziehen Linien ein, die der Roboter niemals übertreten darf.
  • Laser oder Kamera?
    Es gibt aktuell zwei populäre und verlässliche Navigationsarten, beide haben ihre Vor- und Nachteile. Eine Art ist der Laserturm: Oben am Roboter findet sich eine Erhebung, unter der ein Laser zur Distanzmessung steckt. Damit kann der Roboter sehr genau den Abstand zu Hindernissen erkennen und entsprechend verlässlich navigieren. Allerdings sind diese Roboter notgedrungen etwas höher gebaut und reflektierende Oberflächen – zum Beispiel ein Kühlschrank mit Edelstahlfront – können die Navigation enorm verwirren. Eine nach oben gerichtete Kamera ist die Alternative. Hier gilt: Je mehr sogenannte «Meilensteine» wie Bilder oder Regale im Blickfeld sind, desto besser navigiert der Roboter. Schlechte Lichtverhältnisse führen dabei zwar selten dazu, dass der Roboter den Dienst komplett einstellt, aber er wird merklich ungenauer und fährt häufiger dieselben Orte mehrfach ab. Einige teurere Saugroboter bieten inzwischen eine Kombination aus beiden Sensoren.
  • Hindernisse: Legosteine, Kabel und andere Dinge
    Wer seinen Boden als zusätzliche Ablagefläche ansieht, wird vermutlich an einem Saugroboter keinen Spaß haben. Die Geräte saugen sich an herumliegendem Papier fest, verheddern sich in Kabeln und saugen Socken auf. Ein besonderer Schrecken sind Legosteine: Im besten Fall ignoriert der Roboter sie oder er verschluckt sich an ihnen und stellt den Dienst ein. Im schlimmsten Fall verklemmt sich ein Stein in der Bürste und der Roboter schleift eine spitze Plastikecke übers Parkett. Wir testen Roboter auf ihr Verhalten bei den größten Störfaktoren. Wenn ein Roboter zum Beispiel wegen eines Legosteins stoppt, bekommt er ein «mittel», wenn er den Stein ungerührt über den Boden zieht, ein «schlecht». Es gibt erste Ansätze von intelligenter Objekterkennung, aber das Konzept steckt noch in den Kinderschuhen.
  • Waschbare Filter, nachkaufbare Einzelteile
    Ihr Saugroboter wird über kurz oder lang verschleißen. Darum ist es wichtig, dass er sich so gut wie möglich warten lässt. Ganz vorneweg die Filter: Bei vielen Modellen müssen Sie diese regelmäßig ausklopfen. Aber irgendwann hilft auch diese Methode nichts mehr und ein Filter muss ersetzt werden, sonst kommt die Saugleistung zum Erliegen. Noch besser sind waschbare Filter, die halten deutlich länger. In jedem Fall sollten Sie aber darauf achten, dass Sie für Ihr Modell Filter nachkaufen können. Auch die Hauptbürste, die Seitenbürste und der Akku sollten separat verfügbar sein und sich austauschen lassen.
  • Treppensensoren
    Jeder Roboter verfügt über Treppen- oder Fallsensoren, die verhindern, dass er einen ungeplanten Stockwerkwechsel vornimmt. In der Regel funktionieren diese Sensoren sehr gut und sind eher übervorsichtig eingestellt. Allerdings können die Sensoren natürlich nur da warnen, wo sie auch angebracht sind. Sollte ein Roboter also mal große Strecken rückwärts fahren, weil er sich zwischen Stuhlbeinen verlaufen hat, dann müssen solche Sensoren auch an den Hinterrädern angebracht sein. Falls das nicht der Fall ist, ist es besser, so wenige Hindernisse wie möglich am Treppenabsatz zu positionieren.
  • Ladestation soll frei stehen
    Fast alle Roboter besitzen eine Ladestation. Schön wäre es natürlich, wenn man die irgendwo aufstellen könnte, wo man sie nicht sieht – unter der Couch, unter dem Bett oder hinter der Tür. Allerdings empfehlen fast alle Anleitungen mindestens einen Meter freie Fläche zu jeder Seite der Ladestation, die nicht überdeckt sein sollte. Eventuell funktioniert der Roboter trotzdem einwandfrei unter dem Möbelstück. Zur Vorsicht sollten Sie sich aber darauf einstellen, dass Ihr Roboter zum sichtbaren Inventar gehören könnte.

Eine gute App bietet Karten, in denen Sie Zonen bestimmen können, viele Programmiermöglichkeiten und verständliche Anleitungen.

Bild: CHIP

Tolles Team: Saugroboter und Akkusauger

Nach den ausführlichen Tests von Saugrobotern und Akkusaugern ist es unsere Überzeugung, dass diese zwei Geräteklassen zusammengehören – insbesondere falls Sie so gut wie gar nichts mehr mit der Bodenreinigung zu tun haben möchten. Ein guter Saugroboter kann auf Hartböden und kurzflorigen Teppichen bereits Wunder wirken und in Ihrer Wohnung die meiste Arbeit erledigen, ohne dass Sie nachsaugen müssen. Ausnahmen sind die Flächen hinter geöffneten Türen, unter sehr flachen Möbeln und andere kaum zugängliche Bereiche. Hier ist ein Akkusauger perfekt: Er ist schnell zur Problemstelle getragen, erledigt in einer Sekunde die Wollmäuse, ist flugs entleert und muss weder angeschlossen noch abgebaut werden. Und die Stärke der Akkusauger – dicke Teppiche – ergänzt sich perfekt mit dieser Schwäche bei Robotern.

Der Wermutstropfen des Dream Teams ist nur der Preis: Für eine empfehlenswerte Gerätekombination, wie etwa Bosch Zooo ProAnimal und Roborock S5 Max, zahlen Sie rund 550 Euro. Um den Boden müssen Sie sich dann aber keine Gedanken mehr machen, solange keiner der Sauger den Geist aufgibt.

Welches ist der beste Saugroboter?

Der beste Saugroboter im Test ist der Ecovacs Deebot T9+ für rund 800 Euro. Es handelt sich um einen sehr guten Allrounder, der zuverlässig viele Räume saugt und wischt, leicht zu bedienen ist und eine gute Staubaufnahme aufweist.

Welchen Saugroboter für Hundehaare?

Einen perfekten Saugroboter für Haare gibt es noch nicht. Gummiwalzen wie bei aktuellen Roomba- und Roborock-Modellen sind ein guter Kompromiss. Stark gegen Haare wäre auch der Roomba 681, aber dort wickeln sich Haare leicht um die Bürste. Falls Sie nur Hartböden haben, könnte sich auch ein saugstarkes Modell ohne Walze lohnen.

Was kosten Saugroboter?

Saugroboter gibt es schon ab 100 Euro und können weit über 1.000 Euro kosten – je nach Ausstattung, Saugleistung und Feature-Umfang. Empfehlenswerte Saugroboter für Ein-Zimmer-Wohnungen gibt es für unter 150 Euro. Für größere Wohnungen sollten Sie mindestens 300 Euro bezahlen. Der Testsieger kostet rund 800 Euro.

Welcher Saugroboter ist leise?

Günstige Saugroboter sind oft leiser. Hier ist der Saugmotor schwächer, wodurch das Gerät leichter ist und der Radantrieb benötigt dadurch auch weniger Power. Einige besonders leise Roboter: Ecovacs Deebot 710, Eufy RoboVac L70 Hybrid, iLife A8 und Rowenta RR6927.

Saugroboter im Test

  • Roborock S7

    Angebot von BestCheck
    • Navigation (1,4)
    • Saugleistung (1,8)
    • Ausstattung & Komfort (1,5)
  • iRobot Roomba j7+

    Angebot von BestCheck

    Gesamtnote

    1,6

    Gut

    • Navigation (1,1)
    • Saugleistung (2,6)
    • Ausstattung & Komfort (1,3)
  • Dreame Bot Z10 Pro

    Angebot von BestCheck

    Gesamtnote

    1,6

    Gut

    • Navigation (1,0)
    • Saugleistung (2,8)
    • Ausstattung & Komfort (1,3)

Der Testparcours für Navigation und Staubaufnahme ist eigentlich simpel gestaltet – trotzdem tun sich schon hier schnell Lücken auf.

Bild: CHIP Studios / Simon Kirsch

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Updated: 28. Januar 2022 — 17:05

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