Telekom: Vier Millionen zusätzliche FTTH-Anschlüsse durch neues Joint Venture

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will ihren Glasfaserausbau in Deutschland beschleunigen. Dazu geht der Bonner Konzern eine langfristige Partnerschaft mit dem australischen Unternehmen IFM Global Infrastructure Fund. Beide Partner gründen das Joint Venture GlasfaserPlus GmbH. An der gemeinsamen Ausbaugesellschaft halten die Telekom und IFM jeweils 50 Prozent. Bis 2028 sollen vier Millionen zusätzliche, gigabitfähige FTTH-Anschlüsse, also Glasfaser bis in die Wohnung, realisiert werden. Das teilte die Telekom am Freitag mit.

GlasfaserPlus soll vor allem in ländlichen Gebiete ausbauen

IFM erwirbt den 50-Prozent-Anteil an GlasfaserPlus für einen Kaufpreis von 0,9 Milliarden Euro. Bereits ab 2022 soll das Gemeinschaftsunternehmen den Netzausbau der Telekom zusätzlich ergänzen. Der Fokus des Glasfaserausbaus von GlasfaserPlus soll auf ländlichen Gebieten sowie geförderten Regionen liegen. Davon unabhängig will die Telekom bis 2024 insgesamt zehn Millionen Haushalte an ihr Glasfasernetz anbinden.

Telekom investiert bis 2030 über 30 Milliarden Euro in Glasfaser

Die Telekom wird laut ihrem Deutschland-Chef Srini Gopalan ab 2022 sechs Milliarden Euro pro Jahr investieren, hinzu komme die Investition in GlasfaserPlus. Die Pläne der Telekom sehen bis 2030 insgesamt Glasfaser-Investitionen von mehr als 30 Milliarden Euro vor. Alle Haushalte und Unternehmen sollen von gigabitfähigen Glasfaseranschlüssen profitieren können. «Wir übernehmen die Verantwortung, einen maßgeblichen Teil zu leisten. Aber auch andere Wettbewerber sind gefragt», so Gopalan. Mit dem Joint Venture GlasfaserPlus könne die Digitalisierung des ländlichen Raums beschleunigt werden.

2022 realisiert GlasfaserPlus über 100.000 FTTH-Anschlüsse

Sollte die noch ausstehende Genehmigung für das Joint Venture erteilt werden, soll der Glasfaserausbau ab 2022 erfolgen. Im kommenden Jahr sei der Ausbau von über 100.000 FTTH-Anschlüssen vorgesehen, 2023 werden knapp 500.000 Anschlüsse ausgebaut. GlasfaserPlus werde sich an an staatlichen Förderausschreibungen beteiligen. Das Glasfasernetz soll auch Wettbewerbern diskriminierungsfrei offenstehen. Das Gemeinschaftsunternehmen werde aktiven Bitstream Access für die Telekom und Drittanbieter anbieten. Eigene Tarife für Endkunden werden von GlasfaserPlus aber nicht vermarktet. Das neue Unternehmen soll seinen Sitz im Großraum Köln erhalten.

Glasfaserausbau der Telekom auf Kurs

Die Deutsche Telekom sieht ihren Glasfaserausbau «gut im Plan». Bis Ende 2021 sollen 1,2 Millionen FTTH-Anschlüsse errichtet werden. Bis 2024 sollen zehn Millionen Anschlüsse erreicht werden. Ab 2024 sehen die Telekom-Planungen durchschnittlich 2,5 Millionen FTTH-Anschlüsse pro Jahr vor. «Wir haben im August gesagt, dass der ländliche Raum bei uns dieselbe Priorität genießt wie die urbanen Zentren und dass wir dort bis 2028 insgesamt acht Millionen Haushalte mit Glasfaser versorgen wollen. Durch das Joint Venture werden vier Millionen zusätzliche Haushalte im ländlichen Raum folgen, wodurch sich unser Ziel auf zwölf Millionen Haushalte erhöht», erklärt Telekom-Manager Gopalan.

Updated: 5. November 2021 — 11:06

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