«The Batman» mit Robert Pattinson: So könnte es in Teil 2 weitergehen

13.03.2022, 20:45 | von Martin Arnold

Das Original dieses Beitrages ist zuerst erschienen auf TV Spielfilm*

Seit 3. März 2022 läuft «The Batman» in den deutschen Kinos und stößt beim Publikum wie bei den Kritikern auf Begeisterung. Da kommt natürlich die Frage auf: Kommt «The Batman 2» und um was könnte es in der Fortsetzung gehen? Hier ein paar Theorien.

Am 3. März 2022 startete mit «The Batman» endlich der neueste Film über den Dunklen Ritter in den deutschen Kinos. Bisher kommt der Comicfilm mit Robert Pattinson in der Titelrolle nicht nur bei den Kritikern gut an, sondern überzeugt auch an den Kinokassen. Da stellt sich natürlich die große Frage: Wann kommt «The Batman 2»?

Grünes Licht hat die Fortsetzung zwar bisher noch nicht bekommen. Angesichts des Erfolgs von «The Batman» dürfte die offizielle Bestätigung aber nicht mehr lange auf sich warten lassen. Außerdem gäbe es noch genug Stoff über den Dunklen Ritter, der für die große Leinwand adaptiert werden könnte. «The Batman» liefert zudem auch genug Hinweise, wie es in Teil 2 weitergehen könnte. Und auch die Stars des Films und der Regisseur Matt Reeves äußersten bereits Wünsche für «The Batman 2».

Hier unsere fünf Theorien! Achtung, es kann zu SPOILERN kommen.

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«The Batman 2» mit Mr. Freeze?

Gegen wen tritt Robert Pattinson in «The Batman 2» an?

Warner Bros Entertainment

Wie man an «The Batman» unschwer erkennen kann, bevorzugt Regisseur Matt Reeves eine realistischere Herangehensweise für seine Batman-Vision. Das trifft auch bei den Bösewichten zu: Der Riddler (Paul Dano), Carmine Falcone (John Turturro) und selbst der Pinguin werden so inzeniert, dass es sie problemlos auch in der echten Welt geben könnte. Dennoch sei Matt Reeves auch Fan von den fantasievollen Schurken aus dem Batman-Kosmos, wie er vor kurzem während eines Presseevents erzählte.

Vor allem die Figur des Mr. Freeze habe es ihm in diesem Zusammenhang besonders angetan, wie er verriet. Denn Reves halte nicht nur die berührende Geschichte des Schurken für großartig. Er empfände es auch als interessante Herausforderung eine Figur wie Freeze realistisch darzustellen, so der Regisseur weiter.

Das letzte Mal, dass wir Mr. Freeze in einem Live-Action-Film gesehen haben, war in dem vielgehassten «Batman & Robin». Darin spielte Arnold Schwarzenegger eine besonders abgedrehte Version des Bösewichts, die bei Fans nicht gerade Begeisterung ausgelöst hat. Umso spannender wäre es deshalb, wenn sich Matt Reeves Mr. Freeze annehmen würde.

Bereits in «The Batman» angedeutet: «Hush»-Comic als mögliche Sequel-Vorlage

In «The Batman» spielt ein verstorbener Journalist mit dem Nachnamen Elliot eine wichtige Rolle. Echte Batman-Comicfans lässt das aufhorchen: Im fantastischen Comic-Arc «Batman: Hush» von Jeph Loeb bricht sich der maskierte Held im Kampf mit dem Monster Killer Croc den Schädel und wird daraufhin vom renommierten Gehirnchirurgen Dr. Thomas Elliot operiert, einem Jugendfreund von Bruce Wayne. Später in dem Comic, in dem u.a. Poison Ivy, Superman, Catwoman, Nightwing, Two-Face, Riddler, Harley Quinn und Ra’s al Ghul eine Rolle spielen, wird Elliot vom Joker erschossen. Handeln tut der Comic aber eigentlich von einem mysteriösen Gangster mit bandagiertem Gesicht, der von der Unterwelt nur als «Hush» bezeichnet wird.

Im dramatischen Finalle kommt heraus, dass sich hinter Hush in Wahrheit Thomas Elliot verbirgt, der seit seiner Kindheit einen Groll gegen die Wayne-Familie hegt. Warum? Elliot wollte bereits als Kind seine eigenen Eltern ermorden und manipulierte die Bremsen ihres Wagens, um an das Erbe zu kommen. Doch Dr. Thomas Wayne, der Vater von Bruce, rettet Elliots Mutter nach dem Unfall das Leben und vereitelte somit den Plan des Doktors. Der Journalist aus «The Batman» könnte problemlos in einer Fortsetzung als Vater von Thomas Elliot etabliert werden. Schon im Kinofilm hatte Thomas Wayne direkt mit dem Tod des Mannes zu tun. Es wäre, sollte Reeves sich nur zu 50 Prozent am Originalcomic orientieren, Stoff für eine wirklich epische Fortsetzung.

Nach «The Batman»-Finale: Wird «Jahr Null»-Comic als nächstes adaptiert?

2013 haben Scott Synder und James Tynion IV die Batman-Figur in der Comicwelt neuerschaffen. Ihr Comic-Epos «Batman: Jahr Null» erzählte eine neue Entstehungsgeschichte des dunklen Ritters, die mit einer Katastrophe beginnt: Durch gezielte Explosionen hat der Riddler ganz Gotham geflutet. Die Stadt ist dem Untergang nahe. Keine Frage: Matt Reeves muss diesen Comic gelesen haben, denn genau so endet «The Batman» – mit einer biblischen Flutwelle, die (ausgelöst durch den Rätselmann) die Sünden der Stadt wegwaschen soll.

Warum also nicht weitermachen, wo er aufgehört hat? Reeves könnte nun die restlichen Handlungsstränge von «Jahr Null» adaptieren. In diesen sorgt die ominöse Red Hood Bande für Chaos und Schrecken und neben dem Riddler treibt der verbrecherische Doctor Death sein Unwesen. Später soll Gotham gar vom Militär bei einem Luftangriff zerstört werden, Batman muss in einer Grube gegen Löwen kämpfen und die Stromversorgung in Gotham dadurch wieder in Gang bringen, in dem er sein eigenes Herz an Elektroden des Hauptgenerators anschließt. Klingt abgefahren? Definitiv. Aber es klingt eben auch nach ganz großem Kino.

Rat der Eulen und Robin sind Robert Pattinsons «The Batman 2»-Favoriten

Genauso wie Matt Reeves wurde auch Robert Pattinson in diversen Interviews gefragt, was er sich für «The Batman 2» wünscht. Dabei äußerte der Schauspieler unter anderem im Gespräch mit dem Magazin Den of Geek, dass er den Rat der Eulen gerne als Gegenspieler in der Fortsetzung hätte. Dabei handelt es sich um einen kultähnlichen Zusammenschluss von Verbrechern mit Eulenmasken, der seit Jahrhunderten heimlich Gotham City beherrscht. Die gleichnamige Comicvorlage von Scott Snyder und Greg Capullo erschien 2011 und könnte zumindest vom düsteren Ton her gut für «The Batman 2» passen.

Zudem fände Robert Pattinson es laut einem Artikel von Collider auch gut, wenn Robin in einer Fortsetzung auftauchen würde. So sagte der Batman-Darsteller bei einem Presseevent in Los Angeles: «Ich liebe ‹Tod in der Familie›, aber ich denke, es wäre so cool. Die Leute haben auch solche Angst davor, aber es ist irgendwie aufregend. Ich denke, es wäre eine wirklich lustige Ergänzung.» Bei «Ein Tod in der Familie» von Jim Starlin und Jim Aparo handelt es sich um einen der kontroversten Batman-Comics aller Zeiten. Denn in der 1988 erschienenen Geschichte wird Robin von dem Joker getötet.

Wird der Joker der «The Batman 2»-Schurke?

Der bisher jedoch größte Hinweis, wie es weitergehen könnte, liefert eine der letzten Szenen in «The Batman». Darin lernt der Riddler (Paul Dano) nach seiner Gefangennahme im Arkham Asylum seinen Zellennachbarn kennen. Der verrät ihm zwar nicht seinen Namen und man sieht sein offensichtlich entstelltes Gesicht nicht zur Gänze. Doch sein Gerede von Clowns und das schrille Lachen am Ende weisen eindeutig daraufhin, dass es sich bei dem Insassen um den Joker handelt. Auch im Abspann wird er namentlich nicht genannt. Aber wir erfahren, dass er von Barry Keoghan verkörpert wird.

Der irische Schauspieler war bisher hauptsächlich in kleineren Filmen wie «The Killing of a Sacred Deer» und «The Green Knight» zu sehen und spielte in Blockbustern wie «Dunkirk» und zuletzt «Eternals» eher Nebenfiguren. Dennoch überzeugte Keoghan in jeder der Rollen, egal wie klein sie ausfielen. Vor allem in den ersten beiden Filmen zauberte einem sein grandioses Schauspieltalent Schauer über den Rücken. Keoghan hätte also durchaus das Zeug für den Joker.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei TVSPIELFILM.de.

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Updated: 13. März 2022 — 20:45

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