Vivo Y72 5G im Test

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Das Akku-Monster mit passabler Performance

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Fazit vom 28.07.2021

Das Vivo Y72 5G ruft im Test gemischte Gefühle hervor – zugegeben, die Akkulaufzeit ist mit rund 18 Stunden erstklassig. Dennoch weist die Ausstattung einige Lücken auf und auch die Kamera knipst nur mittelmäßige Fotos. Das Display löst zwar angenehm scharf auf, dürfte aber deutlich heller sein. Insgesamt hinterlässt das Y72 5G im Vergleich zu einigen anderen Modellen des Herstellers Vivo einen blassen Eindruck. Es ist von allem etwas dabei – Alleinstellungsmerkmal ist jedoch lediglich seine enorme Akkulaufzeit. Auf was Sie beim Kauf eines Smartphones achten sollten, erklären wir im Video.

Vorteile
Enorme Akkulaufzeit
Solide Performance
Scharfe Auflösung
Nachteile
Schlechte Bildqualität unter Schwachlicht
Dunkles Display

Ab 298,96 €: Besten Preis finden für Vivo Y72 5G

Testwertungen aus dem CHIP-Testcenter (Stand 28.07.2021)

  • CHIP-WertungGut (2,0)
  • Preis-EinschätzungAkzeptabel (2,8)
  • Preisab 298,96 €
Testergebnis ergibt sich aus: Bestenlisten Platzierung: 127 / 220

Vivo Y72 5G im Test: Akku ohne Ende

Das Vivo Y72 5G überzeugt im Test mit seiner enormen Akkulaufzeit: Stolze 18:10 Stunden hält das Smartphone mit einer Kapazität von 5.000 mAh im Dauerbelastungstest durch und lässt in dieser Disziplin zahlreiche High-End-Modelle der Konkurrenz weit hinter sich. Getestet wird unter anderem intensives Surfen und Streaming bei einer Displayhelligkeit von 200 Candela pro Quadratmeter. Der Helligkeitswert entspricht dem durchschnittlichen Nutzerverhalten. Im Alltag dürfte der Akku also noch mehr schaffen – je nach Nutzung müssen Sie das Vivo Y72 5G nur jeden zweiten Tag laden.
Geht dem Vivo Y72 5G der Saft dann doch einmal aus, dauert es bis zur vollständigen Ladung recht lange. Mit einer Ladezeit von 134 Minuten liegt es deutlich über dem Durchschnitt. Nach 30 Minuten zeigt es im Test immerhin bereits 32 Prozent an – bei der Größe dieses Akkus sollte das für einige weitere Stunden Nutzung genügen. Auf kabelloses Laden müssen Sie, wie bei Smartphones dieser Preisklasse recht üblich, verzichten.
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Das Design des Vivo Y72 ist eher schlicht gehalten.

Quelle: Vivo

Solide Leistung

Die Performance des Vivo Y72 5G hinterlässt im Test einen guten Eindruck. Der chinesische Hersteller stattet das Y72 5G mit einem Dimensity 700 von Mediatek aus. Dieser Mittelklasse-Prozessor arbeitet mit 2+6 Kernen und einer Taktrate von bis zu 2.200 MHz. Außerdem sind 8 GByte Arbeitsspeicher mit an Bord. Damit laufen die meisten Anwendungen flüssig. Im Test lädt unsere große und umfangreiche Test-PDF in 4,9 Sekunden. Einige High-End-Modelle sind zwar deutlich schneller, allerdings auch mit kostspieligen Spitzenklasse-Prozessoren ausgestattet.
Für einen Einführungspreis von rund 300 Euro bringt das Vivo Y72 5G somit eine ordentliche Leistung mit. Ruckeln dürfte damit nichts und einfache Casual-Games sollten damit spielbar sein.

Leider etwas dunkel

Mit einer Diagonale von 6,6 Zoll ist der Bildschirm des Vivo Y72 5G recht groß geraten. Vivo setzt auf ein LC-Display, das in 2408 x 1080 Pixeln auflöst und bei dieser Größe einer Pixeldichte von 402 ppi entspricht – das ist schön scharf und stellt Inhalte detailreich dar.
Im Testlabor liefert das Vivo Y72 eher mittelmäßige Kontrastwerte: Der Schachbrett-Kontrast hat ohne Umgebungslicht einen Wert von 143:1 und mit Umgebungslicht einen Wert von 54:1. Schwarz wird also nicht besonders dunkel dargestellt und auch das Weiß könnte deutlich heller sein.
Mit einer Maximalhelligkeit von bis zu 411 Candela pro Quadratmeter ist das Display des Vivo Y72 5G vergleichsweise dunkel – unter starker Sonneneinstrahlung sind Inhalte nur schwer ablesbar. Die Abdeckung der Farbräume ist okay: Der Standard-RGB-Farbraum wird zu 137 Prozent abgedeckt – das sorgt für eine farbenfrohe Darstellung und deckt außerdem auch den großen DCI-P3 Farbraum zu 100 Prozent ab.
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Das Display des Vivo Y72 5G könnte deutlich heller sein.

Quelle: Vivo

Bei Schwachlicht keine Details

Nach dem Motto „Perfect Shot“ bewirbt der Hersteller Vivo das Y72 5G. Ob aufgrund seiner Triple-Kamera ist nicht ganz ersichtlich – uns überzeugt diese im Test nämlich nicht. Die rückseitige 64-Megapixel-Hauptkamera wird von einer Ultraweitwinkel-Linse (8 Megapixel) und einer Makro-Linse (2 Megapixel) ergänzt. Die Front-Kamera knipst 16-Megapixel-Selfies.
Im Test wird schnell deutlich: Für gute Bilder braucht das Vivo Y72 auch gutes Licht. Unter Tageslicht vergeben die Experten für die Bildqualität eine 1,8 (gut). Fotos werden schön scharf und detailreich, allerdings ist auch etwas Nachschärfung erkennbar. Unter Schwachlicht überzeugen die Ergebnisse nicht mehr. Hier bewerten die Experten die Bildqualität als ungenügend. Alles wirkt sehr weich und Details verschwinden. Immerhin ist die Front-Kamera ganz passabel: Für Selfies vergeben wir eine 2,5 (gut). Somit bewertet unser Labortester das Vivo Y72 5G mit der subjektiven Gesamtnote 3,6 (ausreichend). Das Fehlen eines optischen Bildstabilisators (OIS) wird besonders beim Aufzeichnen von Videos deutlich spürbar. Im Vergleich zur Konkurrenz hinterlässt das Y72 mit dieser mittelmäßigen Wertung einen blassen Eindruck.

Gelungene Ausstattung mit wenigen Lücken

Schon im Namen wirbt Vivo für das Y72 5G mit schnellem 5G-Mobilfunk – eine Besonderheit ist das inzwischen nicht mehr. Insgesamt können dank Dual-SIM zwei SIM-Karten verwendet werden, wobei 5G nur mit einem SIM-Slot funktioniert. Anstelle des aktuellen WLAN-Standard ax ist Wi-Fi 5 an Bord (ac). Vom 128 GByte nominell großen Speicher bleiben 108 GByte zur freien Verfügung. Dieser kann per SD-Karte auf Wunsch erweitert werden.
Im Gegensatz zu vielen neueren Modellen verfügt das Vivo Y72 5G über einen 3,5-mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer. Kontaktloses Bezahlen ist dank NFC-Chip möglich. Die biometrische Entsperrung ist durch einen Fingerabdrucksensor im Powerbutton und Gesichtserkennung möglich.
Bereits auf den ersten Blick wirkt das Vivo Y72 5G wie ein Einsteiger-Mittelklasse-Modell: Der Rahmen erscheint recht billig und auch die Verarbeitung könnte besser sein, was sich hauptsächlich durch die doppelten Ränder bemerkbar macht. Die Rückseite hingegen fühlt sich wertig an und sieht auch so aus. Erst bei genauerem Betrachten wird deutlich, dass es sich um Kunststoff anstelle von Glas handelt. Leider ist das komplette Gehäuse sehr anfällig für Fingerabdrücke.
Redaktion: Nele Augenstein
Testcenter: Christoph Giese

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