Vorsicht, ab März verboten: Weshalb Sie jetzt die Hecke schneiden sollten

06.02.2022, 19:36 | von Manuel Schreiber

Inhalt auf Basis der Testergebnisse von haus.de*

GettyImages / sturti

Eine Heckenschere ist bei vielen Hausbesitzern Teil der Grundausstattung. Wir zeigen Ihnen die besten Modelle mit Akku im Test. Allerdings sollten Sie vorsichtig sein, denn es gibt klare gesetzliche Regelungen – und wer die ignoriert, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen.

Unser Partner «Das Haus» hat zahlreiche Akku-Heckenscheren getestet. Die interessantesten Modelle zeigen wir Ihnen übersichtlich in der folgenden Tabelle zusammengefasst. Weitere Informationen zu den einzelnen Produkten sowie dem Konkurrenzumfeld finden Sie in unserer vollständigen Kaufberatung.

Falls Sie hingegen eine klassische, per Muskelkraft betriebene Heckenschere suchen, sollten Sie einen Blick in unsere zweite Kaufberatung zum Thema werfen.

Worauf Sie beim Beschneiden der Hecke unbedingt achten sollten – und welche Strafen drohen, wenn Sie Ihre Hecke zwischen März und September schneiden, erklären wir zudem unterhalb der Tabelle.

Nur zwischen Oktober und Februar erlaubt

Hecken dürfen Sie nicht das ganze Jahr über schneiden. Genau genommen ist das nur zwischen Oktober und Februar erlaubt. Wer zwischen dem 1. März und dem 30. September eine Hecke abschneidet oder «auf den Stock» setzt, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen. Je nach Bundesland können das bis zu 100.000 Euro sein.

Ausnahmen sind unter anderem:

  • eine fachgerechte Pflege, um den Bestand zu erhalten
  • ein fachgerechtes Entfernen von Zweigen und Ästen (max. Umfang von 15 Zentimeter) bei besonderen Umständen, etwa um Verschattungen zu verhindern
  • eine Pflege der Hecke, die das Nachbargrundstück überragt

Falls Sie die Hecke zwischen dem 1. März und dem 30. September schneiden möchten, sollten Sie die geltenden Bestimmungen nochmals genau nachlesen.

Weitere Arten von Heckenscheren

Neben Akku-Heckenscheren und manuell zu bedienenden Modellen gibt es noch folgende Varianten:

  • Elektro-Heckenscheren: Diese Heckenschere funktioniert im Prinzip wie eine Akku-Heckenschere – nur, dass sie ihren Strom per Kabel zieht. Das Kabel ist aber eher unpraktisch und zudem eine Unfallquelle.
  • Benzin-Heckenscheren: Diese Heckenscheren sind deutlich leistungsstärker, dafür aber auch teurer und sehr laut. Hinzu kommen die Abgase und der relativ hohe Pflegeaufwand. Für den Privatgebrauch sind diese Heckenscheren daher weniger geeignet.
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Updated: 6. Februar 2022 — 19:36

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