Weniger als 10 Prozent der SIM-Karten erlauben 5G-Nutzung

weniger als 10 prozent der sim karten erlauben 5g nutzung - Weniger als 10 Prozent der SIM-Karten erlauben 5G-Nutzung

Die auf dem deutschen Mobilfunkmarkt aktiven Netzbetreiber und Anbieter erzielen laut der am Donnerstag vorlegten «TK-Marktstudie Deutschland 2021» in Deutschland in diesem Jahr einen Umsatz von rund 26,1 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 200 Millionen Euro.

Zahl der Gesprächsminuten legt auch 2021 weiter zu

Die Deutsche Telekom kommt mit einem Mobilfunkumsatz von 8,2 Milliarden Euro hierzulande auf einen Marktanteil von 31,4 Prozent. Der größte Teil des Marktes von 68,6 Prozent bzw. einem Umsatz von 17,9 Milliarden Euro entfällt auf die Wettbewerber der Telekom. Wegen der Corona-Pandemie war die Zahl der Sprachverbindungsminuten im Mobilfunknetz 2020 deutlich von 345 Millionen auf 420 Millionen Minuten pro Tag gestiegen. Für dieses Jahr geht der VATM von einem weiteren Anstieg auf 433 Millionen Gesprächsminuten pro Tag aus.

Ein Viertel der 157,8 Millionen SIM-Karten für das Internet der Dinge

Die VATM-Studie schätzt die Zahl der von den drei Mobilfunknetzbetreibern ausgegebenen SIM-Karten bis Ende 2021 auf 157,8 Millionen – ein Plus von 7,8 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Berücksichtigt sind darin allerdings auch SIM-Karten für die Kommunikation zwischen Maschinen für das Internet der Dinge. Diese machen mit 40,2 Millionen rund ein Viertel aller SIM-Karten aus. Vodafone hat mit 61 Millionen (38,7 Prozent) die meisten SIM-Karten vergeben, gefolgt von der Telekom mit 50,1 Millionen (31,7 Prozent) und Telefónica O2 mit 46,7 Millionen (29,6 Prozent).

9,2 Prozent der persönlichen SIM-Karten ermöglichen 5G-Nutzung

Die Netzbetreiber haben 117,6 Millionen sogenannte persönliche SIM-Karten herausgegeben. Von diesen ermöglichen 75,8 Millionen SIM-Karten (64,4 Prozent) die Nutzung des LTE-Netzes. 10,8 Millionen Karten (9,2 Prozent) sind für den schnelleren Mobilfunkstandard 5G geeignet. Erstaunlich: Immerhin 31 Millionen SIM-Karten (26,4 Prozent) erlauben nur die Nutzung von 2G und 3G.

78,2 Prozent (20,4 Milliarden Euro) der Umsätze im Mobilfunkmarkt werden mit Service-Umsätzen generiert, die übrigen 21,8 Prozent (5,7 Milliarden Euro) entfallen auf sonstige Umsätze wie den Verkauf von Endgeräten. Den größten Anteil an den Serviceumsätzen kann sich die Telekom mit 30,9 Prozent (6,2 Milliarden Euro) sichern. Dahinter folgen Telefónica O2 mit 27 Prozent (5,5 Milliarden Euro) und Vodafone mit 25 Prozent (5,1 Milliarden Euro). Die Nummer Vier auf dem Deutschen Markt bei den -Serviceumsätzen ist 1&1 Drillisch mit 8,3 Prozent (1,7 Milliarden Euro). Freenet hält einen Anteil von 7,8 Prozent (1,6 Milliarden Euro).

Im Schnitt wird 3,27 GB Datenvolumen pro Monat genutzt

Das durchschnittlich genutzte Datenvolumen pro Monat und SIM-Karte wächst in diesem Jahr laut der VATM-Studie um 26,5 Prozent auf 3,27 GB. Im vergangenen Wert lag dieser Wert noch bei 2,59 GB. Zum Vergleich: Im Festnetz werden monatlich pro Nutzer und Anschluss durchschnittlich rund 230,7 GB Datenvolumen verbraucht. Das genutzte mobile Datenvolumen im Jahr 2021 steigt um 33,3 Prozent auf insgesamt 6 Milliarden GB.

Updated: 28. Oktober 2021 — 16:42

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